Festabend Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster

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Seit 2013 arbeiten die Gemeinden Adelsried, Altenmünster, Bonstetten, Emersacker, Heretsried und Markt Welden – alle im Landkreis Augsburg – interkommunal zusammen, indem sie im „Entwicklungsforum Holzwinkel und Altenmünster“ eine Interessengemeinschaft bilden, um Herausforderungen in Zusammenarbeit zu meistern und gemeinsam die besagte Region weiter zu entwickeln.

 
Dieses Gemeinschaftswerk wurde am 20. Oktober mit dem Staatspreis „Land.Dorf.Zukunft“ in der Kategorie „Umfassende Leistungen zur Stärkung des ländlichen Raums“ prämiert. Ministerin Michaela Kaniber übergab den Preis in der Allerheiligen-Hofkirche in München. Bürgermeister Florian Mair (Altenmünster) nahm dies als Vorsitzender des Entwicklungsforums zum Anlass, im Rahmen einer Festveranstaltung im Weldener Holzwinkelsaal die Auszeichnung gemeinsam zu feiern.
 
Auch ich wurde zu diesem Festabend eingeladen und um ein Grußwort gebeten. Dabei betonte ich das Motto „Gemeinsam sind wir stärker!“, das sich im Falle der sechs Gemeinden einmal mehr bewahrheitet hat. Durch deren Zusammenarbeit wird die Region Holzwinkel und Altenmünster attraktiver, heimatverbundener und fürsorglicher gestaltet. Das gemeinsame Engagement zugunsten der Bevölkerung wird auf vielen Ebenen genutzt: politisch, sportlich, kulturell und im Jugendbereich, um nur einige Beispiele zu nennen.
 
Als vor neun Jahren der Zusammenschluss gelang, waren daran die Bürgermeisterin Anna Stegherr-Hausmann (Adelsried) und die Bürgermeister Bernhard Walter (Altenmünster), Anton Gleich (Bonstetten) Michael Müller (Emersacker), Josef Carteau (Heretsried) sowie Peter Bergmeir (Welden) maßgeblich beteiligt. Allen sowie den jeweiligen Gemeinderäten gilt mein großer Dank für die große Einmütigkeit und Weitsicht! Dankenswert ist auch, dass die heutigen Amtsinhaber das damals ausgerufene Ziel weiterhin und intensiv weiterverfolgen.
 
Insofern habe ich gerne zum Ausdruck gebracht, wie wichtig die Stärkung des ländlichen Raums ist – nicht ohne Grund ist die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im ländlichen und urbanen Lebensraum inzwischen ein Verfassungsziel geworden. Zu dieser Entwicklung haben auch die Gemeinden des Entwicklungsforums Holzwinkel und Altenmünster beigetragen!
 
Mein ganz besonderer Dank gilt auch dem Amt für ländliche Entwicklung in Krumbach und dessen Amtschef, Herrn Kreye, der dieses Projekt zur Ehrung vorschlug und intensiv begleitete. Herausragende Verdienste um die Genese und Umsetzung all der geplanten Maßnahmen hat sich die Projektmanagerin/Geschäftsführerin Simone Hummel erarbeitet, die mit viel Engagement und Leidenschaft federführend tätig war.
 
Ihr Heimatabgeordneter
Johann Häusler