MdL Häusler vor Ort – diesmal in Lauingen (Donau)

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Bei seinem fortwährenden Besucherreigen durch Nordschwaben kam Landtagsabgeordneter Johann Häusler nach Lauingen, um mit Bürgermeisterin Katja Müller aktuelle politische und gesellschaftspolitische Themen zu besprechen.

Natürlich war eines der Themen der geplante Flutpolder in Helmeringen – zum Beispiel, da dieser Polder auf Lauinger Flur teilweise Höfe von Landwirten gefährdet. Häusler verwies dabei auf zwei Gutachten, die auf sein Betreiben erstellt wurden, jeweils mit dem Ergebnis, dass Hochwasserschutz auch ohne die geplanten Flutpolder möglich sei. Im weiteren Schritt wird eine Stellungnahme des zuständigen Wasserwirtschaftsamtes abgewartet, um danach ein weiteres Gespräch vorzusehen.

Besprochen wurde auch die Kindergartensituation in Lauingen, insbesondere die Baumängel beim Neubau des Kurlandkindergartens, die zu einer Verschiebung der Einweihung führten mit der Folge, dass ein Provisorium für 70 Kinder geschaffen werden musste.

Ein Schwerpunkt war der Klimaschutz. Bürgermeisterin Müller betonte, dass Lauingen innovative Wege gehen möchte, was jedoch nicht entsprechend gefördert wird, solange der Klimaschutz nicht als kommunale Pflichtaufgabe gesehen wird. Es wäre daher wichtig, dies vom Bund anerkannt zu bekommen, was auch zu Förderungen führen würde. Hinzu kommt, dass die Förderung des/der Klimaschutzbeauftragten auf lediglich zwei Jahre begrenzt ist. Diskutiert wurde zudem die Zukunft der Wasserstoff-Tankstellen, die nötig sind, um eine CO2-neutrale Verkehrswende bewerkstelligen zu können.

Auch die in naher Zukunft größten Investitionsprojekte Lauingens wurden erörtert wie beispielsweise die bereits begonnene Neugestaltung des Donauufers. In Planung sind zudem die Sanierung des Auwaldstadions und der Neubau des Feuerwehrhauses.

des Auwaldstadions und des Feuerwehrhauses. Eine gewaltige Herausforderung für den Lauinger Haushalt ist das Schulentwicklungskonzept. Kopfzerbrechen bereitet zudem die große Nachfrage nach Grunderwerb insbesondere im Gewerbegebiet – was andererseits auch ein gutes Zeichen für die Prosperität und Zukunftsfähigkeit der Stadt an der Donau ist.

Zu guter Letzt blieb es nicht aus, sich auch über die gesamtpolitische Diskussion auf Landes- und Bundesebene auszutauschen. Das in sehr angenehmer Atmosphäre stattgefundene Gespräch wird sicher bei nächster Gelegenheit fortgeführt werden …