MdL Häusler fordert Verbesserungen bei der Düngeverordnung

P R E S S E M I T T E I L U N G

Heimatabgeordneter Johann Häusler fordert Verbesserungen bei Düngeverordnung und sichert Begleitung der eingereichten Petitionen zu

Landtagsabgeordneter Johann Häusler verleugnet seine Herkunft nicht, ganz im Gegenteil. Er bringt sich für die heimische Landwirtschaft mit zahlreichen Initiativen, Anträgen und Anfragen ein. Ein großes Thema in seinem Wahlkreis ist dabei die Ausweisung der roten Gebiete.

Betroffen davon sind die Grundwasserkörper „GWK026 Vorlandmolasse Wertingen“ mit Teilbereichen in den Landkreisen Donau-Ries, Dillingen und Augsburg  sowie „GWK 022 Nördlinger Ries – Bissingen“, der im Kesseltal grenzübergreifend weitläufige Bereiche in Dillingen und Donau-Ries umfasst.

Besonders ärgerlich dabei ist, dass zum einen wenige umstrittene Messstellen ausschlaggebend für großflächige Ausweisungen sind. Zum anderen stehen noch Bearbeitungsschritte des personell unterbesetzten Wasserwirtschaftsamtes aus. Dies ist deshalb besonders ärgerlich, weil es niemand zu erklären ist, dass sich Betriebe an Fristen halten müssen, der Verwaltung aber Übergangsfristen zugestanden werden. Ein Fehler in der Gesetzgebung, aber auch vor Ort nicht nachvollziehbar und erklärbar.

Genau deshalb hat Hans Häusler die Kritik und offene Fragen immer wieder gegenüber Umweltminister Thorsten Glauber vorgebracht. Erst im September hatte der Heimatabgeordnete aus Biberbach einen Gesprächstermin mit dem Umweltminister in Alerheim koordiniert. Da der Unmut bei den betroffenen Betrieben wahrlich groß ist, haben diese über Interessengemeinschaften (IG) einen Hydrogeologen gutachterlich zur Überprüfung der Ausweisung beauftragt.

Dabei ergaben sich laut vorliegenden Informationen Fehler, Mängel und Ungereimtheiten bei der Durchführung durch die Wasserwirtschaftsverwaltung. Dies nahmen die IG Verantwortlichen zum Anlass, um das gutachterlich festgestellte, fehlerhafte Behördenhandeln mit einer eingereichten Petition beim Bayerischen Landtag überprüfen zu lassen. Hans Häusler informierte sich über die genauen Hintergründe und sagte seine Unterstützung für bessere Lösungen zu. Er selbst ist nicht im Petitionsausschuss, sei aber gerne bereit, die anstehende Überprüfung im Landesparlament zu begleiten.

Lobend erwähnte der Abgeordnete, dass die Landwirte selbst nahezu 20 Stützmessstellen mit umfangreichen Wasseranalysen gemeldet haben und sich auch bei Projekten mit dem Landwirtschaftsamt und Wasserwirtschaftsamt einbringen. Die Durchführung der Überprüfung der Ausweisung von BBV und IGs bezeichnet Häusler als gut aufgebaut. Ihn verwundere es nicht, dass hier auch Klagen angedacht werden. Zielführender als pauschale Ausweisungen bezeichnete er eine einzelbetriebliche Betrachtung im Sinne der gemeinsamen Lösungsfindung bei dieser komplexen Thematik.

Bildunterschrift:
Kritische Begleitung der Ausweisung roter Gebiete – Hans Häusler im Dialog mit Bauernverband und Interessengemeinschaften.
V. l. n. r.: Kreisobmann DLG Klaus Beyrer, Kreisbäuerin DLG Annett Jung, Bezirksgeschäftsführer BBV Schwaben Markus Müller, IG Vorstandsmitglied GWK 026 Herbert Waschulzik, MdL Hans Häusler, IG GWK 026 Vorstandsmitglied Jürgen Meitinger, IG Vorstand GWK 022 Albert Sporer, IG Vorstand GWK 022 Heiko Götz, IG Vorstand GWK 026 Jürgen Wörner und IG Vorstand GWK 026 Franz Kratzer.

Johann Häusler, MdL
Stv. Vorsitzender der FW-Landtagsfraktion
Mitglied des Sozialausschusses im Bayerischen Landtag
Sprecher für Arbeit und Senioren