Fachgespräch berufliche Integration von Jugendlichen

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Am 17. September konnte ich endlich ein wichtiges Gespräch bei der Handwerkskammer Schwaben führen, das wegen Corona verschoben werden musste. Anlass der Besprechnung war die Frage, wie man mehr jungen Menschen den Zugang zur beruflichen Bildung ermöglichen kann.

 
Meine hochkarätigen Gesprächspartner waren
– Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben
– Dieter Vierlbeck, Geschäftsführer Handwerkskammer für München und Oberbayern
– Lars Bubnick, Geschäftsführer Landesinnungsverband für das bayerische Fleischerhandwerk
– Harald Münzinger, Obermeister der Fleischerinnung Nordschwaben.
 
Ob die Aktualisierung der dualen Ausbildung, die Behebung des Fachkräftemangels oder eine Perspektive für Lernschwache – es gab reichlich wichtige Themen für einen fachlichen Austausch.
 
Zudem sind mir ständige Inputs für meine diesbezügliche politische Arbeit im Bayerischen Landtag wichtig. Wichtige Ziele dabei sind für meine Fraktion und mich, dass es eine starke duale Berufsausbildung in Bayern gibt mit einer bestmöglichen beruflichen Integration von Jugendlichen – auch mit besonderem Unterstützungsbedarf.
 
In diesem Zusammenhang sollte geprüft werden, inwieweit zusätzliche Ausbildungsberufe (vornehmlich im Handwerk) innerhalb der dritten Ebene des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) geschaffen werden können, um insbesondere letztgenannter Zielgruppe leichter einen Berufsabschluss zu ermöglichen.
 
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das hohe Niveau der Ausbildung gesichert werden muss, um auch künftigen Anforderungen der Digitalisierung und Technisierung entsprechen zu können. Insbesondere bei den Handwerksberufen muss das hohe Niveau stetig weiterentwickelt werden, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Denn dann entspricht die bisherige 3-jährige Ausbildung mit ihrem hohen Anspruch auch weiterhin europaweit dem Level EQR 4.
 
Ihr Heimatabgeordneter
Johann Häusler