MDL HÄUSLER VOR ORT – diesmal im schwäbischen Dasing

Im Rahmen meiner Antrittsbesuche bei Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in der nordschwäbischen Region ging es diesmal nach Dasing, wo ich einen gut gelaunten Andreas Wiesner im Rathaus besuchte. Bgm. Wiesner ist zwar schon seit Mai 2020 im Amt, aber Corona verhinderte den genannten Besucherreigen, so dass ich erst in diesen Wochen die jeweiligen Besuche nachholen kann.

Man könnte meinen, dass die gute Laune des Bürgermeisters von der relativ entspannten Finanzsituation der Gemeinde Dasing stammt, jedenfalls im Vergleich zu anderen Gemeinden. Doch man spürte sofort bei diesem Gespräch, dass dem ortsverbundenen Andreas Wiesner die Arbeit Spaß macht und er sich gerne für das Gemeinwohl seiner Bürgerinnen und Bürger einsetzt.

Nichtsdestotrotz hat auch Dasing schwierige bzw. teure Projekte zu stemmen – sei es der für Anfang 2023 geplante Rathaus-Neubau, die Sanierung des Freibads oder der anstehende Grundbedarf der Feuerwehr. Kopfzerbrechen bereiten auch fehlende Gewerbe- und Wohnbebauungsflächen. So blieb es nicht aus, Themen wie Wohnverdichtung, Verteilungsgerechtigkeit oder generationengerechtes Bauen gemeinsam zu diskutieren. Ob betreutes Wohnen in Laimering oder Pläne für den Ausbau der ärztlichen Infrastruktur – die Herausforderungen nehmen eher zu als ab.

Aber es gibt auch genügend Grund zur Zufriedenheit, zum Beispiel hinsichtlich der vergleichsweise guten Kindergarten-Situation oder des Bürgerengagements in dutzenden Vereinen bis hin zur Aktion „Dog Trail“. Auffällig war, dass Bürgermeister Wiesner auf allen angesprochenen Gebieten hervorragende Detailkenntnis hatte – so auch bei Bindungsfristen von Biogasanlagen bzw. Erneuerbaren Energien. Viele dieser Themen waren ohnehin meine Herzensanliegen, so dass es sich bei diesem Besuch nicht nur um einen sehr freundlichen, sondern auch fruchtbaren Austausch handelte.

Ihr Heimatabgeordneter
Johann Häusler