Dank an die zahlreichen Asylhelfer

Seit 2016 hat Landtagsabgeordneter Johann Häusler jedes Jahr Asylhelferinnen und Asylhelfer zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen. Zudem lud er sie jeweils zu einem Weißwurstfrühstück ein, um sich auch damit für deren ehrenamtliches Engagement zu bedanken. Aufgrund der Corona-Auflagen fiel 2020 das Treffen aus, so dass sich die Eingeladenen umso mehr freuten, dass am vergangenen Samstag, 26. Juni 2021, es endlich wieder soweit war. Diesmal waren es besonders viele – knapp 40 Ehrenamtliche aus dem Landkreis Dillingen sowie aus Meitingen und Biberbach fanden sich im Gasthof Stark in Wertingen-Gottmannshofen ein. Übrigens, da das Treffen im Vorjahr ausgefallen ist, spendete Herr Häusler zum Ausgleich 1.000 Euro an verschiedene Helfergruppen im Landkreis Dillingen.

Die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuten sich auch darüber, dass es MdL Häusler gelungen war, Alexander Hold, den Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, einzuladen, der ein Grußwort an die Gäste richtete. Schwerpunktmäßig ging Hold in seiner Rede auf seine Arbeit als Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion für Asyl und Integration ein. Zuvor hat Johann Häusler die Anwesenden begrüßt und später eine Diskussion moderiert. Stellvertretend für die Stadt Wertingen hielt außerdem Stadtrat Anton Stegmair ein Grußwort. Zusammen mit Alexander Hold und Johann Häusler wurde darüber hinaus Bernd Arndt von Wolfgang Plarre für sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement in Asylangelegenheiten geehrt.

Nach dem gemeinschaftlichen Essen gab es zahlreiche Wortmeldungen mit guten und schlechten Erfahrungen bei der ehrenamtlichen Betreuung von Flüchtlingen und Asylsuchenden. Es wurde deutlich, dass es für die Betroffenen wohltuend war, ihre Beispiele aus der Praxis an die beiden Landtagsabgeordneten richten zu können. Häusler wie Hold sagten zu, sich wie in der Vergangenheit weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten einzusetzen. Georg Schrenk, Asylkoordinator des Landkreises Dillingen, trug einen besonders leidenschaftlichen Erfahrungsbericht vor, bei dem man ihn insbesondere hinsichtlich seiner Geduld gegenüber den zahlreichen Botschaften im Ausland bewunderte.

Bei seinem Schlusswort bedankte sich Gastgeber Johann Häusler nochmals für das vielfältige Engagement, das letztendlich dem Gemeinwohl zu Gute kommt, zum Beispiel hinsichtlich der fehlenden Arbeitskräfte im Handwerk oder im Pflegebereich. Er kündigte zudem an, zu diesem nunmehr traditionellen Treffen gerne auch im nächsten Jahr einzuladen.