Grußwort beim „Fest der ersten Flamme“ in Biberbach

Gleich drei Anlässe waren es, weshalb ich gerne beim „Fest der ersten Flamme“ ein Grußwort gesprochen habe:

Markt Biberbach wurde am 26. April die 200. Gemeinde im Versorgungsnetz von erdgas schwaben (und der 100-prozentigen Tochter schwaben netz), gefeiert wurde der offizielle Start der Gasversorgung in Biberbach und meiner Heimatgemeinde wurde in der Biberbacher Schule das Ökogas-Zertifikat überreicht. Dementsprechend habe ich Bürgermeister Wolfgang Jarasch und dem Marktgemeinderat herzlich gratuliert.
 
Als ich 2016 im Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags für meine Fraktion „fibre tot he home“ (Glasfaser bis ins Haus) für ganz Bayern einforderte, wurde ich teils verächtlich als Träumer und realitätsfremder Visionäre abgekanzelt. Heute nutzt ein Großteil der Biberbacher Haushalte, so auch ich, diese technologische Errungenschaft eines leistungsfähigen und schnellen Internets. Zudem bin ich dank der umfangreichen Investition von erdgas schwaben seit dem 1. Oktober 2020 zufriedener Nutzer einer nachhaltigen, größtenteils regenerativen Heizungsanlage, die auf Solarenergie und Gas basiert.
 
Künftig kann auch die Bevölkerung von Eisenbrechtshofen das Angebot der gleichzeitigen Gas- und Glasfaserversorgung in Anspruch nehmen. Dieses Angebot wird dem Bedarf unserer Bürgerschaft, insbesondere auch unserer Dienstleister und Unternehmer, hinsichtlich der Versorgungssicherheit, der Dauerlastfähigkeit, der Wirtschaftlichkeit, aber auch der Klimafreundlichkeit, in großem Umfang gerecht.
 
Die offizielle Inbetriebnahme an unserer Schule setzt somit ein klares öffentliches Zeichen des Marktes Biberbach für eine nachhaltige, ökologische und technologische Zukunftsinvestition. Mein Wunsch ist es, dass künftig ein größerer Anteil regenerativer und biogener Energie aus unserer regionalen Biogasproduktion, insbesondere in Form einer erhöhten Methaneinspeisung ins Gasnetz, dazu beiträgt, die CO₂-Emissionen weiter zu reduzieren!
 
Ihr Heimatabgeordneter
Johann Häusler