ANSTOSS ZU EINEM GERECHTEREN UND NACHHALTIGEREN SYSTEM DER ALTERSFÜRSORGE

In der gestrigen Pressekonferenz der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion erläuterte ich das mit Sozialverbänden diskutierte Positionspapier „Altersarmut vorbeugen – Renten sichern“, welches auf der diesjährigen Winterklausur der Fraktion eines der zentralen Themen war:

Die per Video-Chat zugeschalteten externen Experten bzw. Diskussionspartner waren Prälat Bernhard Piendl (Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege Bayern und Landes-Caritas-Direktor), Ulrike Mascher (Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK Bayern) und Michael Bammessel (Präsident des Diakonischen Werkes Bayern).
Das von mir eingebrachte Positionspapier ist eine umfangreiche Diskussionsgrundlage für einen längeren Prozess, der die Wahrung der Besitzstände der bisherigen Alterssicherungssysteme gewährleisten muss.
Meine Zielvorstellung dabei ist eine gesetzliche Erwerbstätigen-Rentenpflichtversicherung für alle. Diese wird, wenn sie denn mal realisiert wird, wohl erst bei Berufsanfängern greifen, also ein Zukunftsprojekt sein. Damit soll ein wesentlich breiteres und sozial gerechteres Fundament für alle Bevölkerungsschichten geschaffen werden.
Da das derzeitige Renten- bzw. Pensionssystem einem Solidarprinzip der Altersfürsorge nicht mehr gerecht wird, sollten wir diesen Prozess pro-aktiv angehen, um der zunehmenden Altersarmut, insbesondere bei besonders betroffenen Menschen und Gruppen und auch bei in wirtschaftliche Schieflage geratenen Menschen entgegenzuwirken. Wir brauchen ein bestmöglich solidarisches System der Altersfürsorge!

Ihr Heimatabgeordneter
Johann Häusler