Bessere Perspektiven für unsere Landwirte

NUNMEHR BESSERE PERSPEKTIVEN FÜR UNSERE LANDWIRTE
MdL Häusler begrüßt späte Einsicht des Landwirtschaftsministeriums

Anfang 2018 wurde der von mir initiierte und im Anhang abgebildete Antrag „Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) zukunftsfähig machen: Absenkung der Förderobergrenzen zurücknehmen!“ im Bayerischen Landtag von der CSU in der damaligen Form im Agrarausschuss abgelehnt und lediglich als Bericht zugelassen, nun zeigt sich einer der Vorteile der Koalition mit den Freien Wählern.

Denn was ich schon damals zu Recht forderte, kommt nun: Bayern erhöht die Stallbau-Förderung! Ich freue mich über die späte Einsicht des Landwirtschaftsministeriums sehr, immerhin wurden beim AFP insgesamt 160 Anträge mit einem Zuschussvolumen von knapp 25 Millionen Euro eingereicht. Da nun für diese erste Antragsrunde 30 Millionen Euro zur Verfügung stehen, können somit alle förderfähigen Anträge bewilligt werden (in den beiden Auswahlrunden im Vorjahr sind insgesamt lediglich knapp 20 Millionen Euro bewilligt worden). Bezüglich der zweiten Antragsrunde 2020, deren Antragsfrist im Oktober war, bin ich dementsprechend ebenso zuversichtlich.

Auf seinerzeit massives Drängen zahlreicher Landwirte aus den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries habe ich den im Anhang befindlichen Antrag eingebracht, da diese im Verhältnis zu den benachbarten Betrieben in Baden-Württemberg bei der Investitionsförderung massiv benachteiligt wurden. Dort galten höhere Fördersätze sowie eine höhere maximale Förderung pro Einzelantrag. Mit meinem Vorstoß wollte ich diesen Wettbewerbsnachteil zu Lasten unserer heimischen Landwirte ausgleichen – was durch die nunmehr neuen Fördersätze des Landwirtschaftsministeriums endlich erreicht wurde.

Demzufolge wird nun der AFP-Fördersatz für Stallbauprojekte auf 40 Prozent angehoben, wie von mir gefordert! Hier ein Bericht dazu des Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatts:
https://www.wochenblatt-dlv.de/…/stallbau-bayern-erhoeht-af…
Ebenso beantragte ich damals, die maximal förderfähige Investitionssumme von 400.000 auf 750.000 Euro pro Antrag anzuheben. Erfreulich ist, dass auch diese Forderung verwirklicht wurde, indem die Einzelförderung in diesem Jahr auf bis zu 800.000 Euro angehoben wurde!

Ein weiteres Engagement für die Landwirte betrifft das Thema Spanferkel. So hat die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion mit einem von mir eingebrachten Dringlichkeitsantrag eine stärkere Unterstützung der Zuchtsauenhalter und Schweinezüchter gefordert. Mit diesem Antrag beabsichtigte ich eine Marktentlastung im Ferkel- und Spanferkel-Markt, da sich bereits in der ersten Phase der Pandemie abzeichnete, dass hier Überstände auflaufen, die eine nachhaltige Belastung des Schweinemarkts zur Folge haben. Ziel des Antrags war eine ausreichende Schlachtprämie für Spanferkel für unsere Schlachtbetriebe und Metzgereien.

Durch die nunmehrige Initiative des Landwirtschaftsministeriums, die Zucht- und Schweinehaltung-Betriebe dadurch zu entlasten, dass über den Weg der Ausweitung der privaten Lagerhaltung eine Entlastung des Markts stattfindet, wird verspätet meinem Antrag von der Zielrichtung her entsprochen. Dies ist insofern von großer Bedeutung, da die beiden Landkreise Dillingen und Donau-Ries bzw. diese Region ein traditioneller Schwerpunkt der Schweinezucht-Produktion war und diesbezüglich bayernweit die züchterische Spitzenposition einnahm.

Über weitere positive Nachrichten zum Agrarinvestitionsförderprogramm werde ich gerne beizeiten hier berichten und mich vor allem auch in Zukunft, insbesondere aufgrund der Belange, die aufgrund der Pandemie deutlich verschärft wurden, bestmöglich für die Sorgen, Entwicklung sowie die Sicherung der heimischen Landwirtschaft im Rahmen meiner Möglichkeiten einsetzen!

Ihr Heimatabgeordneter
Johann Häusler

Bild: Franz W., Pixabay

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