Aufgeschlossenheit gegenüber Innovationen – Teil 1

Am Freitag fand am Baggersee des Kieswerks Klauser-Wensauer in Hamlar (Asbach-Bäumenheim) ein von mir initiiertes Treffen mit Staatssekretär Roland Weigert, mehreren Bürgermeistern aus der Umgebung, einigen Journalisten und Vertretern weiterer Institutionen statt, beispielsweise des Landratsamtes Donau-Ries.

Die Energiewende bringt es mit sich, dass über alternative Energieformen nachgedacht werden muss. Eine solche Idee kommt vom früheren Landtagsabgeordneten Johann Strasser, der dem hochkarätigen Publikum den Prototyp einer schwimmenden Solarzelle präsentierte. Dieser Prototyp liefert bereits Energie in das angrenzende Kieswerk, dessen Junior-Chef Oliver Klauser eine positive Zwischenbilanz zog – verbunden mit der Hoffnung, dass dem Prototyp bald weitere Solarzellen folgen werden, auch angesichts der vielen in diesem Sinne ungenutzten Baggerseen in Bayern.

Dazu müssten aber noch Genehmigungsgrundlagen geschaffen werden, so dass dieser Vor-Ort-Besuch dem Zweck diente, über Staatssekretär Weigert das Projekt im Wirtschaftsministerium genauer zu begutachten und gegebenenfalls die entsprechenden Weichen in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium zu stellen.

Ich habe gern diese Initiative ergriffen, denn wir dürfen nicht nur über die Notwendigkeit der Energiewende reden, sondern müssen auch gewissenhaft jegliche Form von Alternativen auf ihre Machbarkeit, Effizienz sowie Umweltverträglichkeit sorgfältig prüfen. Wir dürfen stolz darauf sein, dass es in Deutschland weiterhin großen Erfindungsgeist gibt und nur wenn wir dies entsprechend honorieren, werden wir nicht von anderen Ländern hinsichtlich zukunftsträchtigen Erfindungen abgehängt.

Im nächsten Posting gehe ich mit weiteren Informationen auf dieses Treffen vom 17. Juli ein.

Ihr Heimatabgeordneter
Johann Häusler

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