Sonderregelung zu Corona-Zeiten

Am 12. Mai erschien in der Augsburger Allgemeinen der Artikel „Handel fordert offene Corona-Sonntage“ – da der überwiegende Einzelhandel wochenlang geschlossen bleiben musste und auch derzeit geringe Umsätze zu beklagen hat, verfasste ich als stellvertretender Vorsitzender und arbeitspolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion dieses Statement:

„Der Einzelhandel in Bayern wurde vom coronabedingten Shutdown in Bayern besonders hart getroffen. Deshalb begrüßen wir FREIE WÄHLER die Initiative des Handelsverbands Bayern zur Ausweitung verkaufsoffener Sonn- und Feiertage im Einzelhandel. Wir verstehen dies jedoch als zeitweise Regelung während der Corona-Pandemie. Es darf hierdurch nicht zu Konflikten mit den ortsüblichen Gottesdienstzeiten kommen. Wir hoffen, dass der stationäre Einzelhandel seine enormen Einnahmeeinbußen der vergangenen Wochen auf diese Weise wenigstens teilweise kompensieren kann. Auch darf die befristete Sonderregelung nicht zur Aushöhlung des freien Sonntags zulasten der Arbeitnehmer führen. Gelockerte Vorschriften für verkaufsoffene Sonn- und Feiertage bedürfen zudem Rechtssicherheit, um einerseits die Wirtschaft wieder ankurbeln und Innenstädte wiederbeleben zu können und andererseits den Arbeitnehmerschutz nicht aufzuweichen.“

In Folge dessen erschien bedauerlicherweise heute dieser AZ-Artikel:
https://www.augsburger-allgemeine.de/…/Staatsregierung-unei…

Für unsere Grundversorger, für unseren Einzelhandel.
Ihr Heimatabgeordneter
Johann Häusler

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