10-Quadratmeter-Regelung auch in Bayern

Gestern habe ich bei der Bayerischen Staatsregierung zugunsten des bayerischen Mittelstands interveniert. Denn während in Bayern noch die 20-qm-Regelung gilt, erlaubt Nordrhein-Westfalen inzwischen hinsichtlich der Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche.

Ich bat darum, dass schnellstmöglich auch in Bayern die 10-qm-Regelung gilt, um nicht zuletzt diesen Wettbewerbsnachteil zu beseitigen. Vor allem aber geht es mir darum, insbesondere den kleinen mittelständischen Betrieben die Existenzgrundlage nicht zu nehmen.

Beispielsweise verweise ich auf eine Metzgerei in meinem Stimmkreis, die 9 Angestellte hat. Die 20-qm-Regelung hat unmittelbar zur Folge, dass durch die geringere Verkaufsmöglichkeit weniger geschlachtet werden kann und in Folge dessen besteht die Gefahr, dass sich dringend benötigte Facharbeiter aus dem bayerischen Mittelstand zwangsläufig wegbewerben. Hinzu kommt, dass bei dieser Beschränkung 9 Angestellte schlichtweg nicht benötigt werden – die Gefahr von Arbeitsplatzverlusten ist nicht von der Hand zu weisen.

Unser politisches Ziel sollte wie bisher sein, dass die Nahversorgung – ohne lange Transportwege – favorisiert wird. Auch vor diesem Hintergrund gilt es, den bayerischen Mittelstand bestmöglich zu schützen und zu fördern. Insofern ist schnelles Handeln erforderlich.

Dafür stehe ich ein.
Ihr Heimatabgeordneter
Johann Häusler

Foto: pixabay

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